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Kunstsammlung

Ab Mitte der 1960er Jahre sammelte Wolfgang Klocker Werke von Max Weiler, Paul Flora und von zeitgenössischen Österreichischen und Tiroler Künstlerinnen und Künstlern. Viele von ihnen bildeten seinen Freundeskreis, ihre Werke stellte er in seinem 1972 in Innsbruck eröffneten Autohaus aus. Emmy Klocker erweiterte die Sammlung zunächst sporadisch, ab etwa 1990 aber systematisch um Werke der österreichischen und der Tiroler Kunst nach 1945, um damit den Grundstock für ein Dr. Wolfgang Klocker-Museum zu legen. Nach ihrem Tod setzt die von ihr gegründete Komm.Rat Dr. Hans Klocker und Dr. Wolfgang Klocker Stiftung die Ankäufe fort, seit 2012 nach den Vorschlägen einer Jury. Die Sammlung umfasst derzeit ca. 1200 Werke.

Ab 2014 markieren die Kunstpreise der Klocker-Stiftung, mit Ankäufen verbunden, Leitpositionen der Gegenwartskunst und dienen damit auch einer Profilierung der Sammlung im österreichischen Kontext. Ziel ist die Fortschreibung der Sammlungsgeschichte unter den Bedingungen der Gegenwart. Die Sammlung zeigt seit den Anfängen den Versuch, die besten Leistungen zeitgenössischer Tiroler Kunst in einem österreichischen Kontext zusammenzuführen. Tiroler Künstler wie Max Weiler, Oswald Oberhuber, Markus Prachensky und Franz Grabmayr finden sich in den 1960er Jahren in Gesellschaft von Günter Brus, Hermann Nitsch oder Christian Ludwig Attersee. Nicht untypisch ist, dass weibliche Positionen aus dieser Zeit in der Sammlung nicht vertreten waren, diese Lücke aber von der Klocker Stiftung durch den Ankauf von Werkkomplexen von Helga Philipp, Florentina Pankosta und Martha Jungwirth geschlossen wurde. Ebenso systematisch wird die Sammlung um Positionen jüngerer österreichischer Künstlerinnen und Künstler erweitert, deren Werk von überregionaler Bedeutung ist.

Der Fokus der Sammlung wird auch weiterhin Tirol und der Kontext Österreich sein. Der Horizont wird aber international geweitet, die Interpretation der Medien Skulptur und Malerei wird ihrem erweiterten Begriff angepasst und ein ausgewogenes Verhältnis von Positionen der Geschlechter wird angestrebt.

Entdecken Sie die knapp 1.200 Werke unserer stetig wachsenden Sammlung in unserer Onlinedatenbank. Der Ausbau der Sammlung erfolgt künftig primär durch die mit den Kunstpreisen verbundenen Ankäufe aktueller Gegenwartskunst. Die Jury wird dem Verwaltungsrat aber auch jährlich Ankäufe zur Ergänzung des vorhandenen Bestands an jüngerer Tiroler Kunstgeschichte empfehlen.

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